Reha vor Pflege

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird bis zum Jahr 2040 auf über vier Millionen ansteigen und sich damit verdoppeln. Die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit ist deshalb eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Jeder neu hinzukommende Pflegebedürftige kostet die soziale Pflegeversicherung bereits heute durchschnittlich 9000 Euro pro Jahr. Eine konsequente Umsetzung des gesetzlich verankerten Grundsatzes "Reha vor Pflege" trägt dazu bei, hunderttausenden Menschen ein weitgehend von fremder Hilfe unabhängiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die Pflegeversicherung langfristig zu entlasten.

Pflegestärkungsgesetze I bis III

Den steigenden Herausforderungen der Sozialen Pflegeversicherung durch die demografische und medizinische Entwicklung ist der Gesetzgeber mit insgesamt drei Pflegestärkungsgesetzen begegnet.
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Krankenkassen verweigern häufig Reha

In der ARD-Sendung "Report Mainz" wurde der Beitrag "Krankenkassen verweigern häufig Reha - Patient droht Pflegebedürftigkeit" ausgestrahlt. Der Beitrag kann in der Mediathek angesehen werden.
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Reha in der Pflegebegutachtung

Im Antragsverfahren für Leistungen der Pflegeversicherung wird die Pflegebedürftigkeit des betroffenen Versicherten gutachterlich bewertet. In dieser Begutachtung muss auch der Rehabilitationsbedarf festgestellt werden.
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Finanzieller Ausgleich zwischen Pflege- und Krankenversicherung

Mit medizinischer Rehabilitation kann Pflegebedürftigkeit zeitlich deutlich verschoben oder vermieden werden. Dennoch wird der gesetzliche Auftrag "Reha vor Pflege" von der Mehrheit der Krankenkassen, die in der Regel Kostenträger für medizinische Rehabilitation im Alter sind, nur unzureichend umgesetzt und in der Realität findet Reha vor Pflege nicht statt.
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Geriatrische Rehabilitation

Die Bundesregierung will prüfen, ob die Pflegeversicherung sich an den Kosten der geriatrischen Rehabilitation beteiligen soll. Damit würde eine konsequente Umsetzung der Grundsätze Prävention vor Rehabilitation vor Pflege erreicht. Bei der Umsetzung muss gewährleistet sein, dass die angedachten Veränderungen sämtlichen Rehabilitationsformen zugute kommen, die zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit erbracht werden, und dass sich die Veränderungen nicht nur auf die geriatrische Rehabilitation beschränken.
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