Kann die Maßnahme für sogenannte "Begleitkinder" bewilligt werden?

Nein. Die Vereinbarungspartner haben ausdrücklich geregelt, dass Kinder, die" an einer Mutter-Kind-Maßnahme teilnehmen, keine Begleitpersonen im Sinne des § 11 Absatz 3 SGB V ( § 38 SGB V in Verbindung mit § 54 Absatz 2 SGB IX") sind. Diese Formulierungen hat der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen in den Abschnitten 3.5.1. bzw. 4.5.1. der "Begutachtungsrichtlinie Vorsorge und Rehabilitation" vom Oktober 2005 übernommen.

Eine Mutter-Kind-Maßnahme kommt in Betracht, wenn

  • das Kind behandlungsbedürftig ist und seiner Indikation entsprechend behandelt werden kann, oder
  • eine Verbesserung der belasteten Mutter-Kind-Beziehung angestrebt wird, oder
  • eine psychische Störung durch eine maßnahmebedingte Trennung zu befürchten ist, oder 
  • wegen einer besonderen familiären Situation dieTrennung unzumutbar ist, oder
  • keine Möglichkeit der anderweitigen Betreuung/ Versorgung besteht.

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