Finanzierung

Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser ist angespannt. Der Anteil der Krankenhäuser mit einem Jahresüberschuss lag nach Ergebnissen des DKI-Krankenhausbarometers 2017 bei 59,5 Prozent. Der Anteil der Häuser mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis lag bei 11 Prozent. Rund ein Drittel der Allgemeinkrankenhäuser hat im Jahr 2017 Verluste geschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ergebnisse damit nahezu unverändert geblieben.

Die Befragung nach Zukunftserwartungen zeigt, dass viele Krankenhäuser von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation ausgehen. Nur gut ein Sechstel der Häuser (18 Prozent) erwartet eine Verbesserung, während 37 Prozent der Krankenhäuser von einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation ausgehen. Die übrigen Krankenhäuser (45 Prozent) gehen von einer konstanten Entwicklung aus.

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Die Krankenhausversorgung in Deutschland verfügt über eine sehr hohe Effizienz. Dies belegt der internationale Vergleich der Krankenhauskosten. Günstiger ist die stationäre Versorgung nur in Finnland, Slowenien, Polen, der Slowakischen Republik, Tschechien und Ungarn. Was gesamtgesellschaftlich wünschenswert sein mag, weil es den Anstieg der Gesundheitsausgaben bremst, führt im Krankenhaus selbst zu einem enormen Kosten- und Rationalisierungsdruck.

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Investitionsfinanzierung

Eine hochwertige patientenorientierte Krankenhausbehandlung ist nur mit zeitgerechter apparativer und baulicher Ausstattung möglich und erfordert beständige sowie hohe Investitionen in die Infrastruktur. Seit Jahren werden die Länder dieser Verantwortung nicht mehr gerecht.
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Veränderungswert

Derzeit wird die Entwicklung der Landesbasisfallwerte durch den Veränderungswert begrenzt, der im Zusammenspiel von Orientierungswert mit der Grundlohnrate errechnet wird. Auch für die Entwicklung des Gesamtbetrags für Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik sowie für besondere Einrichtungen ist der Veränderungswert als Obergrenze maßgeblich.
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Fallpauschalenkatalog / PEPP-Entgeltkatalog

Der Fallpauschalenkatalog und der PEPP-Entgeltkatalog 2019 wurden der Selbstverwaltung am 7. September 2018 vom InEK vorgestellt. Nach Beratungen der Fach- und Entscheidungsgremien wurden die Kataloge von der Selbstverwaltung vereinbart und auf der Internetseite des InEK veröffentlicht.
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