Neues Präsidium in Baden-Württemberg

Verband privater Klinikträger in Baden-Württemberg: Die Mitgliederversammlung wählte ein neues Präsidium.

Der neue Präsident des Verbandes privater Klinikträger in Baden-Württemberg (VPKA) heißt Heiko Stegelitz, geschäftsführender Gesellschafter der Parkinson-Klinik Ortenau, Wolfach. Er wurde in der Mitgliederversammlung des Verbandes einstimmig zum Nachfolger des scheidenden Vorsitzenden Berthold Müller gewählt. Berthold Müller hatte als Präsident die Geschicke des Verbandes über neun Jahre lang gelenkt. Der neue Vorsitzende würdigte die Verdienste seines Vorgängers in seinem Einsatz für das Klinikwesen in Baden-Württemberg.

Bernhard Wehde, Sprecher der Geschäftsführung des Christophsbad Göppingen wurde als stellvertretender Vorsitzender des VPKA ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Er vertritt die Interessen des Verbandes unter anderem auch im Vorstand der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft.

Als Beisitzer wurden bestätigt: Thomas Böer (Diabetes Klinik Bad Mergentheim), Thomas Ewald (Sana Kliniken AG), Wulf Meueler (Mediclin AG), Frank Porten (St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationsklinken, Höchenschwand), Lisa Sophia Friedrich, Kliniken Schmieder, Franz Schreijäg (Fachklinik Hänslehof, Bad Dürrheim), Sven Wahl (GVG AG, Bad Dürrheim), Angelika Wöppel-Wagener (Hufeland Klinik Bad Mergentheim) sowie Uli Wüstner (Fachkliniken Hohenurach). Neu ins Präsidium wurde Joachim Limberger, Klinik Limberger, Bad Dürrheim, gewählt.

Die zentralen Themen der Mitgliederversammlung des VPKA waren der Qualitätswettbewerb im Gesundheitswesen und seine Weiterentwicklung zugunsten der Patientenversorgung. Der Präsident Berthold Müller mahnte für den Bereich der Reha-Kliniken, dass die hochwertige Versorgung im Bereich der medizinischen Rehabilitation auf Dauer nur gesichert werden könne, wenn in der Belegungspraxis der Kostenträger der Qualitätswettbewerb über dem Preiswettbewerb stehe und das Wunsch- und Wahlrecht der Versicherten ernst genommen werde. Heiko Stegelitz wies auf die steigende Bedeutung des Verbandes in seiner Funktion als Arbeitgeberverband hin und mahnte die Politik an das nach wie vor bestehende Problem des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen.

Die Kliniken in privater Trägerschaft bilden gemeinsam mit den freigemeinnützigen Trägern und den öffentlichen Träger die drei großen Pfeiler, die entsprechend dem Landeskrankenhausgesetz die Versorgung der Bürger mit Krankenhausleistungen sicherstellen. Die Schaffung und der Erhalt der Trägervielfalt ist somit eine der wesentlichen Aufgaben des Verbandes. Er ist darüber hinaus einer der maßgeblichen Verbände für Klinik für Vorsorge- und Rehabilitation in Baden-Württemberg. Weitere Aufgaben liegen in der tariflichen Vertretung als Arbeitgeberverband. Als solcher ist der VPKA Mitglied der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände.

Bei den Mitgliedseinrichtungen des Verbandes im Akut-, Rehabilitations- und Pflegebereich handelt es sich sowohl um Häuser mit sozialversicherungsrechtlicher Zulassung als auch um reine Privatkliniken. Der weitaus überwiegende Anteil der Mitgliedshäuser steht allen gesetzlich Versicherten offen.

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