Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben

Anfang Mai fiel der Startschuss für das Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro". Jobcenter und Rentenversicherungsträger können mit dem Förderprogramm, das eine Milliarde zur Verfügung stellt, neue Ansätze zur Unterstützung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen erproben.

Die Förderrichtlinie zum Bundesprogramm informiert über die Förderziele sowie den Gegenstand, die Voraussetzungen und die Höhe der Förderung. Der erste Förderaufruf konkretisiert die Fristen und Rahmenbedingungen des Antragsverfahrens.

Für die Abwicklung der Modellvorhaben ist die unabhängige Fachstelle rehapro zuständig. Sie wurde als Projektträger bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See eingerichtet. Interessierte Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung können ab sofort bis zum 4. Juli 2018 ihre Projektideen bei der Fachstelle rehapro einreichen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.modellvorhaben-rehapro.de zu finden.

Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten sollen helfen, erfolgreiche Beispiele zu identifizieren und dann auch flächendeckend umzusetzen. Langfristig sollen damit die Zugangszahlen in die Erwerbsminderungsrente und in die Eingliederungshilfe gesenkt werden, was ein zentrales Anliegen des Bundesteilhabegesetzes ist.

Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen und von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu sichern und - wo immer möglich - auch neue Beschäftigungschancen zu eröffnen. Dabei soll die Zusammenarbeit der Akteure in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation weiter verbessert werden.