Bundestagsabgeordneter und Landtagsabgeordneter besuchen Reha-Kliniken in Thüringen

MdB Christian Hirte sowie der Thüringer Landtagsabgeordnete Marcus Malsch (beide CDU) trafen im November auf Vertreter der medizinischen Reha-Kliniken des Wartburgkreises. Schwerpunkt der Gespräche waren die Folgen und die mögliche Weiterentwicklung des Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetzes (PpSG) für Reha-Kliniken.

Problematisch sehen die Reha-Akteure die Refinanzierung des Pflegepersonals in den Reha-Kliniken ab 2019. Das am 9.11.2018 im Bundestag beschlossene PpSG sieht nur die Finanzierungsmöglichkeiten für die Krankenhäuser vor. Mit gravierenden Folgen für die Versorgung von Rehabilitanden in Thüringen ist zu rechnen: Die Kliniken, die als medizinische Einrichtungen auch qualitative und quantitative Personalvorgaben einhalten müssen, werden zukünftig noch stärker im Wettbewerb um Fachkräfte mit den benachbarten Krankenhäusern stehen. Die Versorgung im Krankenhaus und der sich anschließenden Anschlussrehabilitation, beispielsweise nach einer akuten Erkrankung wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder dem Einsatz künstlicher Gelenke, steht eng im Zusammenhang und ergänzt sich. Die medizinischen Reha-Kliniken sowie stationäre und ambulante Altenpflege sehen durch das PpSG eine klare Benachteiligung und fordern Nachbesserungen. Im intensiven Austausch mit erfahrenen Reha-Klinik Managern konnte sich Christian Hirte ein Bild der Lage machen. Er betonte, er wolle das Gespräch zu den Anliegen der Reha-Kliniken mit zuständigen Fachpolitikern in Berlin fortsetzen.