Asklepios Daseinsvorsorgebericht: Private sichern Versorgung

Dem Vorwurf, private Träger würden Kliniken wie Fabriken betreiben, während andere Träger sich selbstlos für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzen, stellen die Asklepios Kliniken ihren „Daseinsvorsorgebericht“ entgegen.

Die Botschaft ist deutlich: Wenn Medien und Politik die privaten Träger für ihre Gewinnorientierung geißeln, hat das mit der Realität nichts zu tun. Tatsächlich leisten die Privaten einen ebenso großen Beitrag zur Daseinsvorsorge wie Krankenhäuser in an- derer Trägerschaft. Das ist eine der Kern- aussagen eines inhaltlich wie optisch klaren und kompakten 48-seitigen Berichts, mit dem die Asklepios Kliniken, 1985 gegründet und heute mit rund 160 Gesundheitseinrichtungen einer der größten privaten Klinikbetreiber Deutschlands, den verbreiteten Vorwürfen und Vorurteilen begegnen.

Im Vorwort der Broschüre erklärt Kai Hankeln, CEO der Asklepios Kliniken und BDPK-Vorstandsmitglied, die Intention für die Herausgabe der Publikation: „Je nach politischer Agenda ist eine extreme wie falsche Zuspitzung, wie wir sie inzwischen bei vielen politischen Themen erleben, gewollt. Es herrschen starke Vorurteile, die politisch, mitunter auch medial, geprägt sind. Dem wollen wir mithilfe von Fakten und Transparenz entgegenwirken.“

So wurde zu Beginn der Corona-Pandemie behauptet, private Klinikbetreiber würden aus ökonomischen Gründen keine Covid-19-Patienten behandeln. Tatsächlich aber haben die Hamburger Asklepios Kliniken die meisten Corona-Patienten in der Hansestadt versorgt. Hankeln: „Unsere Häuser kommen über alle Maßen ihren Versorgungsaufträgen nach. In vielen Kliniken, etwa in Goslar, Gauting, Kandel oder Hamburg, haben wir zudem Patienten aus anderen europäischen Ländern versorgt. Und in Schwedt sind wir sogar Corona- Zentrum und einer der wenigen Versorger in der Region.“

In sieben Kapiteln beleuchtet der Asklepios-Bericht die Arbeit und die Philosophie des Gesundheitskonzerns, ein Schwerpunkt sind Wachstum und Innovation. Hier wird deutlich gemacht: „Patienten und Angestellte profitieren von einem Unternehmen, das gut wirtschaften kann.“ Als konkrete Beispiele dafür werden unter anderem die Standorte Stadtroda und Höxter benannt, wo Asklepios in den vergangenen Jahren mehr als 84 Millionen Euro investiert hat.

Ein weiteres Kapitel ist der Digitalisierung gewidmet, hier lautet die Botschaft: Die Zukunft der Gesundheit ist digital und vernetzt. Im Kapitel „Verantwortung weiterdenken“ positioniert sich Asklepios zu Umweltthemen, Mitarbeiterschutz und Arbeitsplatzgestaltung sowie Schutz und Sicherheit der Patienten. Den Schlusspunkt setzt Dr. Bernard gr. Broermann, Gründer und Gesellschafter der Asklepios Kliniken, mit der Vorstellung der von ihm bereits 1988 gegründeten Stiftung, die Kooperationen und Projekte für Gesundheitsprävention bei Kindern und Jugendlichen fördert.