Reha-Zukunftspreis 2017 - Jetzt bewerben!

Zukunftspreis

Der Reha-Zukunftspreis geht in diesem Jahr in seine zweite Runde. Bereits 2016 zeichneten das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) Best-Practice-Beispiele aus, die zur Optimierung der rehabilitativen Versorgung beitragen.

 Im letzten Jahr erhielt Ann-Christin Weiland den 1. Preis für ihre Bachelor-Thesis zu den Effekten eines Trainings mit Hilfe von Nintendo® Wii Fit Plus bei Patienten mit Multipler Sklerose. Die Physiotherapeutin untersuchte im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in einer Studie, welchen Einfluss das Training mit der Nintendo®Wii auf die somatische Symptomatik und das psychische Befinden von Patienten mit Multiple Sklerose hat. Der 2. Preis ging 2016 an die Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, für das digitale Reha-Nachsorgekonzept „BEWEGUNG NACH KREBS“ – BEWEGUNG IST LEBEN“. Zwei dritte Plätze gingen an die Moritz Klinik, Rehabilitations-Fachklinik für Neurologie und Orthopädie/Traumatologie für ihr Projekt „Modell-Aufnahme-Team“ in der Neurologie der Phase D, welches mit einer partizipativen Entscheidungsfindung via multidisziplinären Team aus Stationsärzten, Physio-und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Pflegekräften und Terminierungsverantwortlichen überzeugte und an die Vogelsbergklinik, Dr. Ebel Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, für ihr webbasiertes Nachsorgeprogramm Adipositas. Im Rahmen der Erarbeitung eines neuen Adipositas-Behandlungskonzepts hat die Vogelsbergklinik auch ein webbasiertes verhaltenstherapeutisches Reha-Nachsorgeprogramm entwickelt, in dem ehemalige Rehabilitanden nach Beendigung der Reha-Maßnahme in einem Forum über drei Monate von einem Nachsorgetherapeuten betreut und bei der Umsetzung ihrer vorgenommenen Ziele unterstützt werden und sich in geschlossenen Gruppen mit ehemaligen Mitrehabilitanden austauschen können.

Ziel des Reha-Zukunftspreises ist es, sowohl etablierte Praxisbeispiele als auch erfolgversprechende Projektvorhaben zu würdigen. Die Auszeichnungen sind in diesem Jahr dotiert mit: 1. Preis: 3.000 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 500 Euro. Eine Auswahlkommission bestehend aus Vertretern der Rehabilitationsträger, der Rehabilitationsforschung und des IQMG und BDPK bewertet die eingereichten Bewerbungen nach den Kriterien Innovation, verbesserte Versorgung und effizienter Einsatz von Ressourcen.

Die Bewerbung

Sie möchten die Reha-Landschaft mit einer konkreten und bereits bewährten Einzellösung aus Ihrer Einrichtung inspirieren und weiterentwickeln? Sie arbeiten im Bereich der Rehabilitation bereits mit wegweisenden Innovationen und möchten Sie einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich machen? Dann nutzen Sie den „Reha-Zukunftspreis 2017“. Bewerben können sich Einzelpersonen sowie Rehabilitationseinrichtungen jeder Größe und Trägerform. Eingereicht werden können abgeschlossene Arbeiten, wie Studienarbeiten, veröffentlichte Projektberichte sowie Projektvorhaben, die Potenzial zur erfolgreichen praktischen Umsetzung haben. Pro Einrichtung können auch mehrere Projekte abgegeben werden. Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht an anderer Stelle zur Preisbewerbung eingereicht sein oder bereits einen Preis erlangt haben. Bewerbungen können bis zum 29. September 2017 beim IQMG eingereicht werden unter info@iqmg-berlin.de.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der IQMG-Jahrestagung am 29. November 2017. Der Rechtsweg ist für das gesamte Verfahren ausgeschlossen. Weitere Informationen unter www.iqmg-berlin.de.


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