Mit einer Stimme für die Reha

Die 28 Spitzenverbände der Reha-Leistungserbringer fordern eine weitere Stärkung des Stellenwerts der Rehabilitation und Teilhabe durch den Gesetzgeber. Auf ihrer Sitzung im Januar vereinbarten sie dazu ein gemeinsames Positionspapier zur zukünftigen Sicherung und Weiterentwicklung der Rehabilitation und Teilhabe für die laufende 19. Legislaturperiode.

Um einen frühzeitigen, bedarfsgerechten und unbürokratischen Zugang zu Rehabilitation und Teilhabe realisieren zu können, muss sich die Politik aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen einsetzen - lautet das gemeinsame Credo der Spitzenverbände aus den Bereichen der medizinischen, beruflichen Rehabilitation und sozialen Teilhabe. Das betrifft vor allem Fragen der Bewilligung und Finanzierung von Reha-Leistungen. Zudem ist es dringend erforderlich, qualifizierte Fachkräfte für die Rehabilitation und Teilhabe zu gewinnen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Zulassung von Rehabilitationseinrichtungen als Ausbildungsträger für relevante Berufsgruppen.

Weiterhin gilt es, die Rechte der Rehabilitanden zu stärken. Dazu gehört, lange Zeiten bis zur Inanspruchnahme einer Rehabilitationsleistung zu vermeiden. Der frühzeitige und nahtlose Zugang (z.B. aus dem Krankenhaus, der ärztlichen/psychotherapeutischen Behandlung) zu erforderlichen Rehabilitationsleistungen sollte gefördert werden, um einer weiteren Chronifizierung der Erkrankung entgegenzuwirken und die Teilhabechancen zu verbessern.

Den vollständigen Wortlaut des Positionspapiers der Konferenz der Spitzenverbände der Reha-Leistungserbringr können Sie hier nachlesen.

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