Reha-Atlas 2025: Der Reha-Bedarf in Deutschland steigt weiter

Der neue Reha- und Rentenatlas der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zeigt: Die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen steigt weiter. 2024 wurden mehr als eine Million medizinische Rehabilitationen durchgeführt – orthopädische Erkrankungen stehen weiterhin an erster Stelle.

Mit dem Reha- und Rentenatlas 2025 legt die Deutsche Rentenversicherung aktuelle Zahlen und Entwicklungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation vor. Die Publikation bietet differenzierte Einblicke in Diagnosen, Geschlechterverteilungen, Durchführungsarten sowie Ausgaben der Reha-Leistungen.

Im Jahr 2024 wurden mehr als eine Million medizinische Rehabilitationen durchgeführt – ein Plus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt gingen über 1,6 Millionen Anträge auf medizinische Rehabilitation ein, was einem leichten Anstieg entspricht.

Die häufigste Indikation blieben orthopädische Erkrankungen mit einem Anteil von jeweils rund 36 Prozent bei Frauen und Männern. Es folgten psychische Erkrankungen sowie onkologische und hämatologische Erkrankungen.

Der Reha-Atlas zeigt zudem eine anhaltende Verlagerung von stationären hin zu ambulanten Leistungen. Während 2024 noch etwas über 80 Prozent der Reha-Leistungen stationär erbracht wurden, stieg der Anteil ambulanter Maßnahmen auf 16 Prozent.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer steigenden Zahl chronisch erkrankter Beschäftigter gewinnen Rehabilitationsleistungen weiter an Bedeutung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um gesundheitliche Einschränkungen auszugleichen und die Teilhabe am Arbeitsleben langfristig zu sichern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung