1. Schwachstelle dualistische Finanzierung
Schwachstellen im derzeitigen System der dualistischen Krankenhausfinanzierung in Bezug auf Investitionskostenförderung durch die Bundesländer:
1. Nicht ausreichende Investitionsmittel

2. Verlagerung unternehmerischer Investitionsentscheidungen auf eine öffentliche Behörde
3. Fehlende Transparenz bei der Mittelvergabe
4. Gefahr informeller/unbewusst unterschiedlicher Förderung einzelner Krankenhäuser
5. Gefahr der Unwirtschaftlichkeit bei der Planung und Ausführung bei mit Fördermitteln subventionierten Investitionen
6. hoher Zeit- und Verwaltungsaufwand von Beantragung bis Ausschüttung der Fördermittel
7. die Zuteilung von Fördermitteln ist vom tatsächlichen Leistungsgeschehen und der Leistungsentwicklung in der Region weitgehend unabhängig.
Im Hinblick auf die beschriebenen Defizite der notwendigen Investitionen in die Krankenhausinfrastruktur ist die Finanzierung aus einer Hand – die so genannte Monistik – die
einzige Variante, die ökonomisch sinnvoll ist. Der Nutzer der Krankenhausleistung – also der Patient – hat grundsätzlich die gesamten Kosten der von ihm in Anspruch genommenen Leistungen inklusive der Investitionskosten zu tragen, die mit seiner Versicherung abgerechnet werden.


