Möglichkeiten und Schwierigkeiten für private Investoren auf dem Gesundheitsmarkt
Der Artikel "Kostendruck, knappe Kassen und die Konsolidierung des Marktes - Rosige Zeiten für Privatinvestoren im Gesundheitswesen?" bietet einen Überblick über Möglichkeiten und Schwierigkeiten für Privatinvestoren im Gesundheitswesen.
Michael Stein, Dr. Oliver Klöck (Rechtsanwälte und Partner der internationalen Sozietät Taylor Wessing) und Johannes Althaus (Rechtsreferendar bei Taylor Wessing) machen in ihrem Artikel in der Neuen Zeitschrift für Sozialrecht, Heft 14/2011 deutlich, dass der derzeitige Gesundheitsmarkt für private Investoren sehr attraktiv ist, was sich auch in der Verschiebung der Marktstrukturen hin zu einem starken Marktanteil von Klinken in privater Trägerschaft äußert. Sie betonen jedoch auch, dass die Leistungserbringer im Gesundheitswesen starken regulatorischen Vorgaben bezüglich der Errichtung, des Betriebs und der Finanzierung der Gesundheitseinrichtung und deren Leistungserbringung unterliegen.Da diese regulatorischen Vorgaben einen erheblichen Einfluss auf das Zustandekommen und den Erfolg einer Unternehmenstransaktion hätten, müssten sie bei der Entscheidung für eine Investition in eine Gesundheitseinrichtung in jedem Fall mit berücksichtigt werden. Die privaten Investoren würden laut den Autoren aus diesem Grund vor allem ein umfassendes Wissen über diverse rechtliche Themen am Schnittpunkt von Verwaltungs- und Sozialrecht und ein Gespür für politische Prozesse und Stimmungen benötigen. Insbesondere Letzteres würde eine wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Transaktion spielen, da einige sinnvolle Transaktionen schon an einem unterschätzten politischen Widerstand gescheitert seien.
Kontakt: Konstanze Zapff


