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DIHK empfiehlt Krankenhaus-Privatisierung
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rät den Kommunen, ihre Krankenhäuser verstärkt zu privatisieren. In einem vom DIHK-Vorstand beschlossenen Grundsatzpapier zur Krankenhausversorgung in Deutschland zeigten sich die Experten davon überzeugt, dass private Anbieter effizienter und oft mit besserer Qualität behandeln. Das zehnseitige DIHK-Papier können Sie hier herunterladen.
"Privatisierungen sind meist ein sinnvoller Weg, Krankenhäuser wieder wirtschaftlich rentabel arbeiten zu lassen. Private Klinikbetreiber haben eine höhere Produktivität und
effizientere Arbeitsabläufe als öffentliche Einrichtungen oder solche in
Trägerschaft von Kirchen oder karitativen Organisationen. Auch die
Personal- und Sachkosten privater Einrichtungen liegen, bezogen auf den
Umsatz, unter denen anderer Träger. Dies alles erreichen sie bei
mindestens gleich hoher Qualität der Behandlung wie andere Häuser."
Das ist einige der zentralen Aussagen eines Grundsatzpapier, das im Juni 2010 vom DIHK-Vorstand beschlossen wurde. Vorangegangen war die Erstellung in Verbindung mit intensiven Beratungen im DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft. Das Thema wurde in zwei Sitzungen des Ausschusses behandelt und das Papier mit mehreren Ausschuss-Vertretern erarbeitet.
Im DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft sind Unternehmerinnern und Unternehmer
aus den Bereichen Krankenhausträger, Krankenversicherungen, Medizintechnikhersteller,
Pharmahersteller und -großhändler, Pflegeanbieter, Beratungseinrichtungen,
Apotheken, Kurwesen, Functional Food etc. vertreten.


