Wissenschaftsrat lobt Privatisierung der Uni-Klinik
Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) hat von der Privatisierung profitiert. Zu dieser klaren Bewertung kommt der Wissenschaftsrat in seiner aktuellen "Stellungnahme zur Entwicklung der universitätsmedizinischen Standorte Gießen und Marburg nach Fusion und Privatisierung der Universitätsklinika".
In der Stellungnahme heißt es: "Die Privatisierung des fusionierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg hat zu erheblichen infrastrukturellen Investitionen des privaten Betreibers an beiden Standorten geführt, die die baulichen Rahmenbedingungen für die Krankenversorgung und
die patientenorientierte klinische Forschung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau angehoben
haben." Hinsichtlich der Krankenversorgung ließen sich, so die Wissenschaftler, keine positiven oder negativen Einflüsse der Privatisierung ableiten. Es sei jedoch zu erwarten, dass aufgrund der baulichen und apparativen Weiterentwicklung der Standorte die Effizienz der Krankversorgung weiter verbessert
werden kann.
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