BDPK
 

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BDPK im Bundestag

Die finanzielle Situation der Krankenhäuser war Gegenstand einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, zu der auch der BDPK eingeladen war.

Am 18. Juni 2008 fand im Deutschen Bundestag unter Beteiligung des BDPK eine Sachverständigenanhörung zu den Anträgen der Oppositionsfraktionen statt. Diese hatten gefordert, den gesetzlich festgelegten Sanierungsbeitrag der Krankenhäuser zur Entlastung der Krankenkassen und die Deckelung des Krankenhausbudgets zurückzunehmen, bzw. die Krankenkassen künftig zur Hälfte an den Investitionskosten der Krankenhäuser zu beteiligen (Vorschlag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Der BDPK hatte hierzu voher eine schriftliche Stellungnahme (siehe PDF-Datei im Anhang) abgegeben und beantwortete die Fragen der Abgeordneten.

Bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss  wurden die Anträge der Oppositionsfraktionen von den Koalitionspolitikern kritisch hinterfragt. Hinweise auf eventuelle Konsentierungen im Rahmen der laufenden politischen Verhandlungen zum Krankenhausfinanzierungsrahmengesetz gab es kaum. Die Fragen zur Personalsituation in den Krankenhäusern sowie zu der konkreten Ausgestaltung des vom BDPK und anderen Verbänden vorgeschlagenen „Klinikpreisindex“ als Ersatz für die Grundlohnanbindung deuten allerdings darauf hin, dass das von der Bundesgesundheitsministerin angekündigte Sonderprogramm Pflege sowie eine Veränderung in der Budgetierung realisiert werden könnten.

Als Essenz der Diskussion können folgende Stichpunkten  zusammengefasst werden:

  • Die Grundlohnanbindung ist nicht zeitgemäß.
  • Der Sanierungsbeitrag ist abzuschaffen.
  • Die wirtschaftliche Situation sei 2006/2007 noch einigermaßen erträglich gewesen, ab 2008 wegen der Tarif- und anderer Kostensteigerungen nicht mehr hinnehmbar.
  • Verschärfend wirke sich die rückläufige Investitionsförderquote der Länder aus.
  • Der Ansatz, prioritär vorhandene Überkapazitäten abzubauen, sei nicht zielführend.
  • Die Problemlage sei trägerübergreifend.
  • Besonderer Handlungsbedarf bestehe beim Pflegepersonal.

Zwischenzeitlich hat das Bundesgesundheitsministerin in einem dpa-Gespräch seine Vorschläge zur Entlastung der Krankenhäuser konkretisiert: Durch ein Programm mit dreijähriger Laufzeit sollen 21.000 zusätzliche Pflegekräfte eingestellt werden; die Krankenkassen sollen zur Refinanzierung der Tarifsteigerungen im Krankenhausbereich bis zu 50 Prozent des Betrags übernehmen, der über den Budgetzuwächsen liegt; mit den Ländern soll ein Konzept für die nächsten fünf oder sechs Jahre vereinbart werden, das die Investitionsförderung durch die Länder bis zum Bedarf ansteigen lässt und dauerhaft sicherstellt. Eckpunkte für dieses Programm könnten zur nächsten Gesundheitsministerkonferenz vorliegen, die am 3./4. Juli 2008 in Plön sattfindet. In ihren Pressemitteilungen vom 20. Juni 2008 begrüßen die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe die Ankündigungen der Bundesgesundheitsministerin.

Zur weiteren Information hier die Stellungnahme des BDPK und der der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

 

Do, 24.Mai.12

Seminar zum Thema "Die Klinik der Zukunft"

Weimar
Veranstalter: Verband der Privatkliniken in Thüringen e.V.

Mi, 27.Jun.12

Sitzung des Fachausschusses Tarif- und Personalfragen

Berlin
Veranstalter: bdpk

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Modell 21

BDPK-Konzept zur Gestaltung der Krankenhausfinanzierung

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