BDPK
 

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Aufgaben

Der BDPK und seine 12 Landesverbände vertreten auf der Bundes- und Landesebene die rechtlichen und politischen Interessen ihrer Mitglieder. Der Verband ist bei Gesetzgebungsverfahren anhörungsberechtigt und gleichzeitig auf der Ebene der Selbstverwaltung maßgebliche Spitzenorganisation im Sinne der sozialgesetzlichen Regelungen.

Interessenvertretung der Mitgliedskliniken
Der BDPK und seine Landesverbände vertreten ihre Mitglieder in allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Interessen nach außen. Sie unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen in Sach- und Rechtsfragen, bieten Hilfen in betriebswirtschaftlichen Fragen und informieren über politische und rechtliche Entwicklungen. Bundesverband und Landesverbände sind Tarifpartner auf Bundes- bzw. Landesebene.

Finanzierbare Gesundheitsversorgung
Die demographische Entwicklung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist geprägt von einer zunehmenden Anzahl älterer Menschen und einer gleichzeitigen Verschiebung der epidemiologischen Ausgangssituation von akuten hin zu chronischen und lebenslang zu versorgenden Erkrankungen. Dies stellt die Finanzierung des bundesdeutschen Gesundheitssystems vor schwerwiegende Probleme. Nach Ansicht vieler Experten ist ein weiterer Anstieg der Aufwendungen für die gesundheitliche Versorgung der bundesdeutschen Bevölkerung wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch nicht mehr zu vertreten.

Eine finanzierbare Gesundheitsversorgung auf qualitativ höchstem Niveau ist trotz der oben beschriebenen Probleme die Zielsetzung der im BDPK organisierten Akut-, Rehabilitations- und Vorsorgekliniken in privater Trägerschaft. Sie kann nur sichergestellt bleiben, wenn die Effizienz der gesamten medizinischen Versorgung deutlich gesteigert wird.

Effiziente Organisationsstrukturen

Neben der Gestaltung rationaler Organisationsstrukturen des gesamten Versorgungssystems bedarf es hierfür auch effizienter Organisationsstrukturen bei den einzelnen Leistungserbringern. Eine konsequente wettbewerbliche Orientierung der Anbieter ist - wie in anderen Bereichen des Wirtschaftslebens auch - die Triebfeder für eine permanente Verbesserung der Behandlungsergebnisse unter Beachtung des hierfür nötigen Ressourceneinsatzes.

Diese Überzeugung ist seit jeher Maßstab für das tägliche Handeln in Akut-, Rehabilitations- und Vorsorgekliniken in privater Trägerschaft. Gerade im Bereich der öffentlichen Kliniken ist diese Grundeinstellung häufig noch fremd. Deshalb werden die privaten Klinikbetreiber manchmal argwöhnisch und kritisch aber insgeheim auch mit Respekt beobachtet.

Rechtliche Rahmenbedingungen
Der BDPK fordert von der Politik die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen, die eine wettbewerbliche Ausrichtung der Leistungserbringung im Gesundheitswesen mit einem eindeutigen Fokus auf die Qualität der Behandlungsergebnisse sicherstellt.

Für die öffentliche Hand wird es zukünftig immer schwieriger werden, die notwendigen Ausgaben, insbesondere Investitionen für Innovationen im Gesundheitswesen, zu finanzieren. Daher ist es nicht nur erforderlich die medizinisch notwendigen Leistungen wirtschaftlich zu erbringen, sondern gleichzeitig auch auf privates Kapital zurückzugreifen.

Private Trägerschaft nimmt zu
Entstanden ist der BDPK aus seinen Landesverbänden, die ihn auch heute tragen. Die ersten Verbände privater Klinikunternehmen gründeten sich vor 60 Jahren in Bayern und Baden-Württemberg, kurze Zeit später entstand gemeinsam mit weiteren Landesverbänden der BDPK als Dachverband.

Während die Rehabilitationskliniken in Deutschland schon immer weit überwiegend in privater Trägerschaft waren, befindet sich der deutsche Krankenhausmarkt derzeit in einer grundlegenden Umstrukturierung. Gerade im Bereich des öffentlichen Krankenhaussektors machen sich die zunehmenden finanziellen Engpässe und mittlerweile erhebliche Investitionsstaus in der Form bemerkbar, dass immer mehr kapitalstarke private Krankenhausträger defizitäre Krankenhausstrukturen übernehmen, diese privatisieren und wirtschaftlich konsolidieren.

Das private Unternehmertum wird neben dem ohnehin schon in privater Trägerschaft  befindlichen Rehabilitationsmarkt auch in der Krankenhauslandschaft erheblich zunehmen. Ihr Marktanteil liegt im Jahr 2007 bereits bei ca. 28 Prozent.
Mo, 13.Feb.12 - Di, 14.Feb.12

Klausurtagung des BDPK-Vorstandes

Berlin
Veranstalter: BDPK

Di, 13.Mär.12

Sitzung des Fachausschusses "Rehabilitation/Pflege"

Berlin
Veranstalter: BDPK

-> Weitere Termine

Modell 21

BDPK-Konzept zur Gestaltung der Krankenhausfinanzierung

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