Rehabilitation und Pflege

Zu den größten persönlichen und sozialen Risiken eines Menschen gehören der krankheitsbedingte Verlust des Arbeitsplatzes und die Pflegebedürftigkeit. Die demographische Entwicklung, der soziale Wandel, die steigende Lebensarbeitszeit und die Veränderungen des Krankheitsspektrums hin zu mehr chronischen Erkrankungen erfordern mehr denn je leistungsfähige medizinische Versorgungsformen, mit denen Arbeitnehmer erwerbsfähig gehalten und ältere Menschen so lange wie möglich vor Pflegebedürftigkeit bewahrt werden. Die qualifizierte medizinische Rehabilitation leistet hierzu einen bedeutenden Beitrag - der noch wirkungsvoller sein könnte, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen an die neuen Herausforderungen angepasst werden.

Bundesteilhabegesetz

Mit dem Bundesteilhabegesetz soll die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt werden. Darüber hinaus wird eine Weiterentwicklung des neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) angestrebt. Für das anstehende Gesetzgebungsverfahren sehen die Leistungserbringer der medizinischen Rehabilitation dringenden Änderungsbedarf. Die Entscheidungsrechte der Betroffenen müssen gestärkt und die Kooperation und Koordination der Rehabilitationsträger verbessert werden.
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Rehabilitation im Koalitionsvertrag

Medizinische Rehabilitation nimmt eine besondere Aufgabe in der Versorgung chronisch kranker und von Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit bedrohter Menschen wahr. In den Koalitionsvertrag wurden zwei wesentliche rehabilitationspolitische Forderungen aufgenommen: Erstens soll das Rehabilitationsbudget der gesetzlichen Rentenversicherung demografiefest ausgestaltet werden. Und zweitens wird die Schnittstelle zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der gesetzlichen Pflegeversicherung optimiert. Es wird geprüft, ob sich die Pflegeversicherung zukünftig an Leistungen der Rehabilitation beteiligten soll.
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