Verein elektronische Fallakte (eFA)

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Der BDPK ist seit Mai 2010 Mitglied im Verein elektronische Fallakte (eFA). Dieser wurde gegründet, um eine bundesweit einheitliche Kommunikationsplattform zu etablieren. Eingebettet in die bestehende Telematikinfrakstruktur soll die elektronische Fallakte die sektorenübergreifende Behandlung unterstützen.

­ Elektronische Fallakten ermöglichen einen sicheren, diagnosebezogenen Datenaustausch zwischen Gesundheitsdienstleistern, wie zum Beispiel Ärzten in Krankenhäusern, in Praxen und in Reha-Kliniken. Dafür geben die elektronischen Fallakten eine strukturierte und integrierte Sicht auf medizinische Daten wider, die einem einzelnen Fall (Krankheit, Verletzung etc.) zugeordnet sind. Entsprechend kann eine elektronische Fallakte allen (weiter-) behandelnden Ärzten des jeweiligen Falles übe­r die unterschiedlichen IT-Systeme im Gesundheitswesen zugänglich gemacht werden.

Parallel zur gesetzlich vorgeschriebenen Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte und der Telematikinfrastruktur haben sich führende private Klinikketten mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik (ISST) zusammengeschlossen, um ein Instrument zu entwickeln, mit dem der elektronische Austausch medizinischer Daten zwischen unterschiedlichen Leistungserbringern bereits kurzfristig realisiert werden kann. Das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik hat einen bundesweit einheitlichen Standard geschaffen, der die Kommunikation über Medien- und Systemgrenzen hinweg ermöglicht. Die Spezifikationen sind offengelegt und lizenzfrei von allen nutzbar.

Mit der Gründung des eFA-Vereins hat sich die Projektinitiative in eine feste, nachhaltige und effiziente Institution gewandelt. Um die elektronischen Fallakten flächendeckend zu etablieren, bündelt der Verein die Interessen aller Teilnehmer des deutschen Gesundheitswesens und ist offen für neue Mitglieder.­
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